Die Göttin und Ich
Produktinformation
* Broschiert: 132 Seiten
* Verlag: Veth Verlag (Mai 2007)
* Sprache: Deutsch
* ISBN-10: 3939972045
* ISBN-13: 978-3939972044
* Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 15,4 x 1 cm
Auszug aus Die Göttin und Ich. Erzählungen einer moderen Hexe von Minerva. Copyright © 2007. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
Es ist kein gewöhnliches Hexenbuch, sagt die Autorin. Minerva, selbst schon seit Jahren praktizierende Hexe und mehrfache Mutter, beschäftigt sich in ihrem Buch mit den kleinen, angeblich unscheinbaren und weniger beachteten Dingen auf dem Lern- und Lebenspfaden in die alte Religion der Göttin und auf den Weg zu einer Hexe. Aber gerade diese sind wichtig, wie sie immer wieder in ihren Vorträgen dazu erfahren hat.
Die Autorin beschreibt hier ihre ganz eigene Initiation zur Hexe und zeichnet mit viel Humor und Ironie auf, wie es ist, eine moderne Hexe zu sein und dies in der Öffentlichkeit zu leben. Wie reagiert die Umwelt auf eine heidnische Familie und wie geht die Verwandtschaft und der Freundeskreis mit dem Bewusstsein um, in ihrer Mitte eine Hexe und naturreligiöse Familie zu haben? Wie lebt man den Hexenglauben mit der Familie und in der Partnerschaft.
Minerva berichtet unter anderem über ihr eigene Initiation zu Hexe und beschreibt die verschiedensten Rituale und Begegnungen mit ihren ganz persönlichen Elementarwesen. Sie erzählt von Erlebnissen mit ihren Kindern und ihrer Umgebung, gibt der Leserin wertvolle Tipps und Anhaltspunkte für den alltäglichen Gebrauch mit einem magischen Leben. Beschreibt heidnische Feste und Gebete für Familien und erzählt kleine Hexengschichten aus ihrem Leben. Dies und mehr beschreibt sie teilweise aus einem selbstironischen Blickwinkel und liefert somit wichtige Hinweise um der interessierten Leserin Kraft zu geben, ihren ganz eigenen Weg zu gehen. Erkenntnisreich für Einsteigerinnen in den Hexenkult und mit einem "Wiedererkennungswert" für gesetzte Hexen.
Wurzeln der Naturreligion
Ich eine Hexe???
Immer wieder werde ich in meinen Seminaren und Vorträgen über meinen
persönlichen
Weg gefragt und wie ich eigentlich gespürt habe, das ich eine Hexe bin oder
ob ich schon als solche geboren wurde. Dazu muss ich weiter ausholen und
erst einmal definieren, was eine "Hexe" eigentlich in meinen Augen
darstellt:
Erstens, die Wurzeln der Hexen:
Der altnordische Name ist "Hagazussa" oder "Tunritha", was beides so viel
wie "die Zaunreiterin" bedeutet. Das heißt, dass die Hexe auf dem Zaun
(Hag) zwischen der Zivilisation und der Wildnis sitzt oder auch "zwischen
den Welten reitet". Sie ist Mittlerin zwischen der Anderswelt und der
Realität .Sie war die Schamanin des frühen Europas. Der Namensursprung des
Englischen Wortes "Witch" führt uns zu "Wicce" oder "Wicca" was so etwas
wie Seherin bedeuten mag. Die Hexe ist also eine Frau die auf dem Zaun
zwischen der Realen, greifbaren Welt und der Anderswelt, sprich auch
Geistigen Welt, sitzt bzw. balanciert.
Hexen sind der dreifachen Göttin ( Jungfrau, Mutter, Alte) vor allem in
ihrer Erscheinung als Alte Weise Frau, sehr verbunden. Sie verfügen häufig
über die gleichen
Eigenschaften:
Alter, Dunkelheit , Mysterium und eine Verbindung zum Tod. Allerdings wird
dies von den Hexen Frauen und Männern als ein ewiges Lebensrad gesehen in
dem alles Wiederkehrt. Viele Moderne Menschen, denken in der heutigen Zeit
"linear", wir Hexen denken in Zyklen und leben auch danach.
Wir verehren eine (Mond)Göttin und einen (Sonnen und Wald) Gott. Die
Göttin, die Verkörperung des Mondes (der Mondin) kontrolliert Geburt,
Leben, Tod und Erneuerung. Der männliche Sonnengott ergänzt die Göttin in
ihren Aufgaben, er spendet die Nahrung und ist für das "Wachsen" zuständig.
Als Herr der Wälder und Tiere ist er für die Wildnis und die Lebewesen
verantwortlich.
Es gibt mittlerweile (den Göttern sei Dank) ein großes Netzwerk der
moderner Heiden, von denen die meisten die oben genannten Aspekte der
Göttin anbeten, die bis zu den alten Traditionen aus Indien; Nordamerika
oder Griechenlands zurück verfolgt werden können. Die meisten dieser Hexen
und Heiden sind aber keine Aussteiger, sondern
Angehörige der Mittelschicht. Es gibt auch Organisationen in denen Hexen
und andere Heiden sich zusammenfinden wie die Pagan Federation mit Sitz in
England und einen Zweig in Deutschland oder auch den Deutschen Rabenclan.
Übereinstimmend mit dem Glaubensatz der Göttin kennen die heidnischen
Gruppen keine Schranken der Rasse, Erziehung oder Konfessionen.
Die Anhänger der Göttin und ihres Gefährten, den Gehörnten Gott, bezeichnen
sehr oft ihren Glauben als den "alten Glauben" oder die "Alte Religion".
Sich selbst bezeichnen sie sich als die Neuen Heiden oder als Natur
Religiös.
Inhaltsverzeichnis:
Die Göttin und Ich
Vorwort 9
Wurzeln der Naturreligion 11
Ich eine Hexe???
Die Geschichte der Weisen Frauen 14
Der Anfang meines Weges
Mein Weg ins Heidentum.... 16
1.Hexengeschichte
Meine Sonnenwend - Initiation 27
DER WEG: 27
DIE QUELLE: 29
DAS ZIEL: 30
DER ABSCHIED: 32
Göttinnen Wege... 34
Der Hexenname 37
Hexen (Ehe-) Männer und Veränderungen... 41
Hagazussen und ihre Kinder... 45
Die Hexen Familie 45
Hexen-Kinderkram 51
Die Blutmysterien 53
Was sind die Blut-Mysterien? 53
Die Menstruation und das Erwachsenwerden... 55
Verwandtschaft, Freunde und andere Widrigkeiten.. 57
Die "puckelige" Verwandtschaft.... 59
Hexen Freund ..... 61
2. Hexen Geschichte 62
Die Reise zur Traurigkeit
Hex und Hex.... 65
Und Hexen Feind?! 66
Die Christen... 67
3. Hexen Geschichte
Eine Hexenhochzeit 72
Schwarze und Weiße Magie... 74
Ärgernisse???!!! 75
4. Hexen Geschichte
Ein Vollmondritual 80
Hexenfeiertage 84
Das Rad des Jahres - Die heiligen Feste 84
Imbolc: Das Lichterfest 86
Ostara: Frühlingstag - und Nachtgleiche 88
Beltane oder Walpurgis 91
Sommersonnenwende 93
6 - Die Göttin und Ich
Lammas 96
Marbon 98
Samhain: Ahnenfest und das Neue Jahr! 100
Jule: Wintersonnenwende 102
Die Raunächte 105
5. Hexengeschichte 107
Begegnung mit einem Erdgeist
Orte der Kraft 110
6. Hexengeschichte 112
Junghexenweihe
Gibt es gefahren in der Magischen Arbeit? 114
7. Hexengeschichte 116
Die Geister Harfe
8. Hexengeschichte 120
Samhain - und wieder wandere ich....
Ein Nachwort zum Nachdenken 124
Die Autorin 128
Quellennachweise
Kunden Rezessionen:
Das Buch "Die Göttin und ich. Erzählungen einer modernen Hexe" von Minerva ist ein sehr schöner Bericht einer jungen Frau, die sich dazu entschlossen hat, den Weg der Großen Göttin in unserer Zeit zu gehen. Dieses Buch besticht vor allem durch die gefühlvolle Beschreibung dieses Weges. Minerva hat es geschafft mit viel Humor und ohne belehrend zu wirken einen Erfahrungsbericht zu schreiben. Sie räumt mit Vorurteilen auf und zeigt wie man den Glauben an die Große Göttin im Hier und Heute leben kann. Ich finde, dies ist ein sehr persönliches Buch, in dem sich jeder, der diesen Weg ebenfalls geht, in vielen Situationen wiedererkennen kann. Ein zum Teil sehr lustiges Buch, bei dem keine Langeweile aufkommt
Wunderbares Buch einer mutigen Frau..,
Ich habe das Buch persönlich bei Minerva in ihrem Laden erworben. Es hat mich so gefesselt( trotz vieler Fehler und einer gewissen Unstrukturiertheit), dass ich es innerhalb einer Nacht durchgelesen habe. Es sind wirklich schöne und teilweise humorige Erzählungen. Besonders fesselnd fand ich die Kapitel über ihre Begegnungen im Wald, wo sie beispielsweise Kontakt mit einem Erdgeist hatte. Ich habe diesen Abschnitt meiner Tochter vorgelesen, die darauf den Garten halb umgegraben hat. Schön auch für mich als Laien ist die Beschreibung der Hexenfeiertage. Ich warte auf ein Fortsetzungsband..
Ich bin erst bis zur Haelfte und finde es schade das es nicht dicker ist. Bis hier musste ich schon oft schmunzeln und zustimmend nicken. Es ist erfrischend anders als die gaengigen Hexenbuecher nach dem Schema XY und zeigt tatsaechlich den Alltag einer aktiven Hexe. Schade finde ich die vielen Fehler und das die Fotos teilweise nicht so gut zu erkennen sind. Vom Inhalt her aber trotzdem zu empfehlen und daher keinen Punkteabzug. Ich lasse mir Zeit mit der 2. Haelfte da ich sonst zu schnell zum Ende komme. Hier habe ich bisher, wie in vielen anderen Hexenbuechern, noch keine Seite ueberschlagen. Wie bereits erwaehnt ist es nicht nach dem Schema XY geschrieben was sich in den meisten Buechern immer wiederholt. Ich bin aber noch nicht am Ende angekommen und hoffe das es bis dahin weiter was zu schmunzeln gibt und zu neuen Denkanstoessen anregt. Ein Danke an Minerva das sie ihren Alltag mit uns teilt.
Das Buch Die Göttin und ich" ist ein sehr persönliches- und mit einem Augenzwinkern geschriebenes Buch vom Weg und Alltag einer Hexe. Einmal angefangen kommt man schwer wieder von dem Buch los. Für Menschen, welche sich vielleicht schon länger mit dem Thema befassen, kann das Buch sehr hilfreich sein, zum einem, falls man/frau selber den Weg Minervas beschreiten will oder diesen evtl. schon selber länger geht, findet man hier doch den einen oder anderen Punkt, wo man denkt: "Stimmt, geht mir auch so!"
Alles in allem SEHR zu empfehlen!