Zeitungs und TV Berichte:
Interview mit Do - Stadtinfo Oktober 2003
Rundschau Bericht zur Eröffnung, März 2003
Fokus TV Bericht, November 2003
Schwerter Ruhrnachrichten , Juni 2004
Schwerter Ruhrnachrichten , Juli 2004
Dortmunder Ruhrnachrichten , Juli 2004
Dortmunder Rundschau 03.08.2004
Schwerter Ruhr Nachrichten 09.11.2004
Dortmunder Stadtanzeiger 01.12.2004
Dortmund Ruhrnachrichten 26.01.2005
WAZ Dortmund 30.04.2005
Internetzeitung Uni Dortmund
Schwerter Ruhrnachrichten 6. Dezember 2005
Schwerter Ruhrnachrichten 31. Dezember 2005
Mitarbeit Welt der Wunder "Schau Dich schlau" Jannuar 2006
TAZ Tageszeitung NRW "Von Beruf Zauberin" vom 06. April 2006
WDR Frau TV vom 13.12.06
Freizeit Woche vom 17.01.2007
Zeitung Avanti vom 19.01. 2007
Laura vom 21.02.2007
Alles für die Frau vom 09.02.2008
Freizeit Zeitung "Viel Spaß" vom 22.04.08
Minerva war Kanidatin bei der WDR Show NRW Duell
weiteres unter diesem Link
NRW DUELL
Zeitung "Gute Laune" vom 15. 10.2008
Bericht in der Aktuellen Stunde( WDR Oktober 2007)
Bericht in der Sendung "taff" bei pro 7.Oktober 2008
Bericht in WDR 2 Radio Potcast ganz unten auf der Seite des WDR!!!!
Lokalzeit WDR Dortmund zu Halloween 2008
Bericht Radio 91,2 zu Halloween 2008
Bericht Kräuterwanderung- Ruhr Nachrichten August 2008
Bericht zur Räuberwanderung - Ruhr Nachrichten Schwerte November 2008
Artikel über Junghexen der Zeitung Mädchen ( Internet Ausgabe) Dezember 2008
Artikel der RN über meine Mstic Wanderung, hier als PDF Datei!
Bericht auf YOU TUbe (Sat 1 Morning Show )
Bericht in der Zeitung "Gute Laune", 2008
Artikel der RN vom 12.01.09 über die Mystic Wanderung
Lüdenscheider RN und WR vom August 2009
Bericht WDR *Neugierig* November 2009
Dortmunder Stadtanzeiger vom 07.Juli 2010

Artikel in der Bild am Sonntag vom 15.August 2010:
Zeitungsausschnitt Westfälische Rundschau April 2003
Dortmund Stadtinfo 2003
INTERVIEW des MONATS
Mit Minerva von Trudimonia Esoterik
Manchmal wird man von dem Schicksal auf den richtigen Weg gelenkt...
Es war einmal eine junge Frau, die als Tierarzthelferin ausgebildet wurde, jedoch die Ausbildung abbrach, da sie mit 19 Jahren Mutter wurde. Jetzt hat sie mit ihrem Mann drei Kinder und hat ein Esoterik-Geschäft aufgemacht und ein sehr schönes noch dazu...
Die Geschichte von Trudimonia:
Dortmund Stadtinfo:
Wie kam es zu einem Esoterik-Geschäft?
Minerva:
Das kann man schlecht erklären. (lächelt) Es begann eigentlich damit, dass ich Schmuck und Runen-Sets für Freunde und Bekannte anfertigte. Das war so 1998/99. Und nach und nach kamen Anfragen von Bekannten meiner Bekannten, die ganz beeindruckt von meiner Arbeit waren. Eine Art Mundpropaganda. Irgendwann fing ich dann an solche Dinge auch im Internet zu verkaufen. Die Nachfrage wuchs und ich begann auch Öle und Bäder selber herzustellen.
Dann wurde meine Mann arbeitslos, aufgrund körperlicher Hindernisse ,das Arbeitsamt verschrieb Kuren und wollte danach, dass er weitermache. Aber er konnte nicht mehr so wie sonst arbeiten. Ich hatte dann die Idee ein Esoterikgeschäft aufzumachen, aber ich war unsicher. Ich habe drei Kinder zu ernähren. Eines Tages entdeckten wir dann, dass das Spinnrad zumachte und somit alles was zu Spinnrad gehörte verkauft wurde. Jetzt hieß es schnell entscheiden: Kaufen wir die Regale, um ein eigenes Geschäft aufzumachen oder nicht? Und wir taten es. Allerdings sollten wir die Regale erst in einigen Wochen abholen kommen. Einige Wochen später kamen wir dann, um die Regale abzuholen und eine Mitarbeiterin teilte uns mit, dass die Innenausstattung ursprünglich gar nicht verkauft werden sollten. Aber da wir sie schon bezahlt hatten, mussten die Regale doch an uns übergeben werden. Es war ein Zeichen: von da an war ich festentschlossen Trudimonia aufzuziehen! Die Regale standen einige Monate in unserer Garage, denn mein Mann musste noch eine Umschulung machen, um sich selbstständig machen zu können. Das Geschäft läuft nämlich auf seinen Namen. Dies ist also die Geschichte von Trudimonia.
Dortmund Stadtinfo:
Was bieten sie ihren Kunden?
Minerva:
Bei der Auswahl meines Angebotes gehe ich nach "Bauchgefühl" und danach was mich interessiert: Öle, Bäder, Ritualbedarf, Räucherwaren, Amulette, Ketten, Ringe, Ohrringe, Tees, ein paar Bücher, Steine und vieles mehr. Ich möchte mich nicht bereichern, ich möchte einfach nur gut von dem Einkommen leben können. Ich berate meine Kunden auch persönlich, falls Fragen sind oder sie irgendwelche Probleme haben. Auch macht es mir nichts aus, wenn Leute sich einfach nur mal umschauen wollen oder mal nur Fragen haben, statt etwas zu kaufen. Allerdings ist es weniger schön zu sehen, wie Skeptiker vor dem Schaufenster stehen und nur hineingaffen, um sich blöde Vorurteile zu bilden. Im Laden herrscht eine wunderbare Atmosphäre, es ist ruhig und gemütlich. Die Inneneinrichtung ist in warmen Rot. und Orangetönen getaucht und die Wände sind liebevoll mit warmen Farben gestrichen. Figuren und Pflanzen schmücken den Laden und im Garten ist ein Maibaum gepflanzt. Im Garten sollen zukünftig Kräuter gepflanzt werden.
Dortmund Stadtinfo:
Hat sich ihr Geschäft schnell herum gesprochen?
Minerva:
In Fachkreisen auf jeden Fall und in Dortmund sind wir schon nicht mehr unbekannt, obwohl der Laden erst seit Anfang März eröffnet ist. Als der Laden aufmachte, bestand das Angebot erstmals aus Naturprodukten und nach und nach kamen esoterische Wahre dazu, um den Leuten nicht sofort einen Schrecken zu bereiten. Denn ich wusste von Anfang an, wie viel die Leute reden würden, wenn wir einen Esoterikladen aufmachen würden. Und dadurch, dass wir die Leute quasi langsam darauf vorbereitete wurden wir auch gut aufgenommen und man dachte nicht sofort an geheimnisvolle oder gar "böse" Dinge.
Dortmund Stadtinfo:
Gibt es viel Skepsis und Vorurteile?
Minerva:
Auf jeden Fall, z.B. gab es da ein Gerücht wir wären eine Sekte. (lacht auf) Aber auf keinen Fall missioniere ich meine Kunden. Ich berate sie, wenn sie Fragen haben und ich erzähle ihnen auch gerne von mir und meiner Meinung. Aber nur wenn sie fragen. Ich will sie auf keinen Fall bekehren oder sonst so etwas in der Richtung! Des öfteren drängen sich die Kunden mir auch auf oder "belabern" mich. ;-) Manchmal kommen auch hysterische Mütter in den Laden und beschimpfen mich, weil ihre Kinder hier etwas gekauft haben, was sie nicht erlauben. Ich finde es eigentlich nur Schade, dass viele Eltern sich gar nicht anhören wollen, was ihre Kinder interessiert und ihre Vorurteile stur behalten. Die Hinweisschilder zu Trudimonia werden regelmäßig verbogen und eines wurde sogar geklaut. Was soll das? Ein anderes Mal habe ich an die Adresse des Trudimonia einen Stapel Pornohefte zugestellt bekommen. Das könnte damit zusammen hängen, dass unsere Telefonnummer eine ähnliche ist, wie die einer Sexhotline. Was des öfteren zu Folge hat, dass ich Anrufer bekomme, die etwas ganz anderes erwarten. Mich amüsiert es ein wenig. Neulich habe ich von Dritten gehört, dass wir im Garten zur Sommersonnenwende einen Hexentanz aufgeführt hätten, aber wir haben nur mit ein paar Bekannten gefeiert und den Maibaum eingepflanzt. All diese Gerüchte und Vorurteile bekommen wir aber nie persönlich gesagt. Wir erfahren derartiges, wenn überhaupt, nur von dritten.
Dortmund Stadtinfo:
Gibt es viel Konkurrenz?
Minerva:
Wir sind keine Konkurrenz zum Pentagramm. Sie verkaufen ihre Bücher und ich meine Waren. Wir haben ein anderes Angebot und ich schicke einige meiner Kunden auch zum Pentagramm. Ansonsten gibt es im Raum Dortmund keine Esoterikgeschäfte. Zumindest sind mir keine bekannt. Deswegen kommen die Leute von weit her. Ich hatte schon Kunden aus vielen verschiedenen Städten hier! Das freut mich sehr.
Dortmund Stadtinfo:
Was stellen sie sich in naher/entfernter Zukunft vor oder was wünschen sie sich?
Minerva:
Ich möchte im Garten Kräuter anpflanzen. Außerdem wünsche ich mir, dass Lesungen gehalten und Kurse in esoterischen Bereichen abgehalten werden. Wir haben jetzt schon eine kleine Stammkundschaft und ich möchte natürlich, dass diese größer wird.
Dortmund Stadtinfo:
Beansprucht das Geschäft viel ihrer Zeit?
Minerva:
Ja, fast den ganzen Tag. Nur Sonn- und Feiertags haben wir nicht geöffnet! Mein Mann wechselt sich ab und zu mit mir ab. Aber mir ist es wichtig, dass ich meine Kunden beraten kann. Ich denke, dass sich das eines Tages bezahlt macht.
Dortmund Stadtinfo:
Wie viele Mitarbeiter haben sie?
Minerva:
Nur mich und meinen Mann. Aber bis jetzt geht es ja so ganz gut! Wir ergänzen uns ziemlich gut. Ich berate gerne Kunden und er besorgt z.B. die Steine.
Dortmund Stadtinfo:
Worauf sind sie spezialisiert?
Minerva:
Auf allerlei Keltisches, Ritualbedarf und Räucherwerk!
Dortmund Stadtinfo:
Warum liegt euer Sitz nicht in der Innenstadt?
Minerva:
Wir haben drei Kinder und die Mieten für die Geschäftsräume sind in der Innenstadt viel zu hoch. Dort würden auch viel zu viele Leute hereinspazieren und die Atmosphäre, die ich hier habe, hätte ich dort keineswegs. Außerdem passt dieses ältere Haus, das fast hundert Jahre alt ist, sehr gut zu unserem Lädchen. Die Natur ist nahe und hier ist es ruhig und es hat etwas Besonderes. Wir haben ja auch ein besonderes Angebot und dieses Haus und der Garten sind auch etwas Besonderes.
Kommentar dazu von uns:
Tolles und ergiebiges Gespräch, gut umgesetzt!
Danke an Lita!
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Zeitungsbericht Westfälische Rundschau zur Eröffnung März 2003
Text:
Dem Wissen um die Kelten und die Kräfte und Heilmethoden aus der Natur widmen sich Minerva und Christoph Winter. So scheint in ihrem Geschäft "Trudimonia Esoterik" in Berghofen die zeit stehen geblieben zu sein. Der Duft von Räucherstäbchen schwebt in der Luft, Keltischer Symbolschmuck lädt zum Enträtseln ein, Orakel verführen zum lesen der Zukunft. Edelsteine , Mineralien und auch Tee oder Kräuter wirken auf Leib und Seele.
Innere Harmonie
" In dieser von Hektik geprägten Zeit suchen viele Menschen nach innerer Harmonie", so Minerva. Bei dieser Suche wollte ihr Laden , der am 1 März eröffnete , mithelfen. "Viel ist aus den alten Zeiten wieder gefunden worden, wie das Edelsteinwissen, die Aromatherapie und die Kraft der Räucherrituale". Dies sei nur ein kleiner Teil der Kenntnisse der Kelten.
Schon den Namen ihres Ladens hat das Ehepaar ganz bewusst gewählt. " Einige Leute vertreten die Meinung, dass keltische Priesterinnen die Stadt Dortmund gegründet haben und der Name "Trudimonia" sich von einer der Keltischen Druden ableitet, bei Drudemunde ist es offensichtlicher" erklärt sie.
Das Thema der Frauen in Dortmund liegt ihr besonders am Herzen, im speziellen die Hexenverfolgung. "Ich fühle mich als Nachfahren und Seelenverwandte dieser Frauen" sagt die Inhaberin, die sich selbst Minerva nennt und als Hexe bezeichnet. Aber sie ist doch sicherlich eine gute Hexe? "Diese Schwarz-Weiß-Malerei gibt es dabei nicht!" Weist sie die Frage entrüstet zurück. Minerva steht für die keltisch - römische Göttin der Künste und des Handwerkes. Da Minerva Schmuck selber gestaltet, Öle und Bäder aromatisiert. Die Mondbäder passen etwa zu den verschiedenen Mondphasen. Nimmt er zu, soll das Bad dazu beitragen das auch gewünschte Dinge zunehmen , wie etwa Geld aber auch Wissen. Nimmt er ab, so kann man etwa eine Diät angehen, mit dem Rauchen aufhören , immer unterstützt durch die verschiedenen Mondbäder. Minervas Mann kümmert sich derweil um den Einkauf der Ware, und die Herstellung von Schmuck, Runen und Rohlingen.
Das Ehepaar belässt es aber nicht damit, lediglich Schmuck, Kristallkugeln, Zauberstäbe, Tees und Edelsteine zu verkaufen. Es organisiert auch Seminarabende zu verschiedenen Themen.
Heilpflanzen
"An Kräuterführungen" und Aromaschulungen für Kinder arbeiten wir noch" so Minerva. In dem zum Laden gehörenden Garten wollen die beiden alte keltische Heilpflanzen anbauen . Mythen und Magie dieser Kräuter sollen aufgegriffen werden. "Vielleicht ist es im Sommer soweit" erklären die Esoteriker.
Die beiden empfehlen übrigens bei einem Besuch ihres Lädchens etwas reichlich mitzubringen:
ZEIT.
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Focus TV-Themen am 2. November 2003 um 23.05 Uhr
Info Fokus TV:
Im Bann der Kürbis-Köpfe - Deutschland entdeckt das Halloween-Ritual Sollte es einen Schlossgeist auf Burg Frankenstein nahe Darmstadt geben, so würde er sich dieser Tage mit Sicherheit aus dem Staub machen. Denn Tausende Hobbygespenster geistern durch sein Gemäuer. Die Burg ist Schauplatz der größten Halloween-Party Deutschlands: 15 000 Grusel-Fans begehen schauerlich verkleidet und kunstblutüberströmt den amerikanisch-irischen Feiertag. Bis vor wenigen Jahren wussten die Menschen hierzulande nicht einmal, was sich hinter Halloween verbirgt. Jetzt lockt jede Eckkneipe mit einer Kürbiskopf-Feier. Ein Umstand, der Minerva aus Dortmund zur Weißglut treibt. Sie hält sich für eine Hexe und nutzt den Halloween-Abend, um im Wald mit Gleichgesinnten Erdgeister und Feen anzubeten. Schließlich ist Halloween ein 4000 Jahre altes keltisches Ritual ... Focus TV über Kult und Kommerz rund um die Halloween-Nacht. Kommentar dazu von uns: am 31.10 wurde bei uns im Lädchen von einem Team des Senders pro7 gedreht. Nach Ladenschluss wurde noch ein Interwiev geführt. Am Abend filmten sie bei unserem Samhain Ritual mit. Obwohl es regnete waren einige Gäste gekommen. An die Absprache, bei unserem Ritual nicht zu stören und auch keine Gesichter zu zeigen, hielt sich das Team freundlicherweise. Es wurde mit Abstand und ohne Licht gefilmt, erst nach der Aufhebung wurden dann Fragen gestellt. Alles in allem, war es sehr anstrengend und wir wussten nicht, wie es rüberkommt im TV. Wir hatten also bis zum Sonntag, dem Ausstrahlungstag, Bauchweh deswegen. Im Ganzen aber zeigten sich knapp eine Minute und das Ritual blieb soweit auf der Strecke. Außerdem der Name des Lädchens falsch gesprochen, aber ansonsten war es OK. Viele meiner Klienten, Kunden und vor allem Freunde, sagten das es richtig gut tat, neben all dem Halloween Kram unsere Seite zu sehen! Um eine Erfahrung reicher und nicht wesentlich bekannter, als vorher.
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Ruhrnachrichten, Schwerte Lokal, vom 07.06.04
Text:
Frauen suchen Platz
Was sich einst auf dem Hexenplätzken zugetragen hat, beflügelt die Phantasie. Ob sich diese alte Kultstätte tatsächlich im Dreieck Dortmunder Weg, Bergische Straße um Im Spiekebrauk befand - wie ein Rutengänger vor zwei Jahren ausmachte - oder an der Ecke Bergische Str./ Messingstraße, das ergründet derzeit der Arbeitskreis Frauengeschichte. Gemeinsam mit der Dortmunder Hexe Minerva machten sich die Damen am Wochenende auf den Weg um neue Erkenntnisse über das Schwerter "Hexenplätzken" zu gewinnen.
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Schwerter Ruhrnachrichten Lokal, vom 04.07.04
Text:
Hexen unter uns
Schwerte - Mittsommer im Schwerter Wald:
Eine kleine Gruppe weicht irgendwo im grauen Licht ab vom Weg, errichtet auf einer uralten Grabstelle einen Altar.
An der Spitze des halben Dutzend Männer und Frauen: Eine Hexe.
Von Satanskult oder Teufelswerk aber keine Spur. Auch hat Minerva keine Warze auf der Nase und ihr Rücken ist so gerade, wie der der meisten Frauen Anfang 30. Und dennoch sieht die 32-Jährige Berghofenerin mit ihren knallroten Haaren und wallenden schwarzen Gewändern nicht nur aus wie eine moderne Hexe. Sie ist auch eine.
Patricia Winter, so heißt Minerva für die Menschen diesseits des Keltentums und des Wicca-Glaubens, feiert die Sommersonnenwende mit fünf anderen, naturreligiösen Menschen auf ihrem liebsten Platz im Schwerter Wald, einem Hügelgrab aus der Bronzezeit. Darauf hat jemand einen Kreis aus Steinen gelegt hat. "Ich war es nicht", sagt die Hexe, "als ich vor Jahren diesen Platz entdeckt hatte, lagen die Steine schon da.
Elfen und Kobolde
Die Mutter von drei Kindern lässt sich mit den andern innerhalb des Steinkreises nieder, breitet eine rote Decke aus, schmückt den Altar mit Blumen, einer Kerze und kleinen, selbst gebrannten Fruchtbarkeitsfiguren aus Ton. Dann zieht die Hexe einen Bannkreis, ruft Elfen, Feen, Kobolde und andere Geister an, damit sie das Ritual der Sommersonnenwende beschützen sollen.
Minerva, deren Name für die keltische Göttin des Handwerks und der Künste steht, glaubt mit einer ganzen Menge anderer Menschen an die große Göttin und ihren Gefährten, den gehörnten Gott: die obersten Gottheiten einer Naturreligion, in der der weibliche Aspekt den höchsten Stellenwert genießt. Der Glaube der Wicca, so der Name der in den USA sogar offiziell anerkannten Religionsgemeinschaft, ist auch hierzulande weit verbreitet. Die Anhänger bezeichnen sich selbst als Hexen, unabhängig vom Geschlecht. Sie berufen sich auf die Traditionen des vorchristlichen Europas.
Doch sich offiziell zum "Hexenglauben" zu bekennen, das tun nur die wenigsten. Zu groß ist die Angst, in der christlichen Gesellschaft auf Vorbehalte, Feindseligkeit und Diskriminierung zu stoßen. So will auch an diesem Tag außer Minerva niemand erkannt werden. Weder die 36-jährige Krankenschwester aus Unna, der das Christentum nichts mehr sagt, noch ihre Schwester oder das Paar Anfang 40, das extra aus Göttingen zur Lithas-Feier angereist ist. "Viele haben Angst ihren Beruf zu verlieren", so die Hexe, "vor allem, wenn sie bei einer kirchlichen Einrichtung arbeiten." Der Glaube selbst sei verbreitet durch alle Schichten, in jedem Alter. "Die Feiern finden heute überall statt", so Minerva. Im letzten Jahr hat sie mit rund 20 Frauen bis tief in die Nacht im Schwerter Wald gefeiert.
Man trifft sich, um gemeinsam im Einklang mit der Natur und den Energien die Kraft des Lebens zu feiern und die "Rituale" zu begehen " achtmal im Jahr zu den großen Festen aus der vorchristlichen Mythologie: zu Samhain (Neujahr), Jul (Wintersonnenwende), Imbolc (Frühlingsfest), Lithas (Mittsommer), Lamas (Herbstfest), Mabon und " bei Hexens natürlich nicht wegzudenken " zu Beltaine, zur Walpurgisnacht.
Nachdem der Bannkreis gezogen ist, verbrennt Minerva eine Kräutermischung, stilvoll in einem Kupferkessel, rührt mit einem runenbeschrifteten Zauberstab darin herum. "Gebt Eure Sorgen hier hinein", fordert sie auf.
Hinter den Ritualen der Hexe verbirgt sich nichts Geheimnisvolles und auch nichts Furchteinflößendes. Zwar wollen die sechs Menschen an der Hörder Bach-Quelle später am Abend noch ein echtes Opfer bringen, doch das besteht aus Blumen, Steinen und Tonfiguren.
Frikadellen
Im Hexenkreis selbst wird bei den Ritualen oft getrommelt oder musiziert und meditiert, aber auch gegessen und gelacht. An diesem Abend gibt es Gemüsefrikadellen, Mohnkuchen, Muffins, heißen Tee und sogar eine Flasche Wein packt jemand aus. Instrumente allerdings fehlen diesmal bei der Mittsommerfeier " die Musiker haben abgesagt.
Die Atmosphäre ist zwanglos, dennoch liegt ein spiritueller Ernst über der Runde. Ist zu spüren, dass die Menschen im Hexenkreis für sich eine sinngebende Religion gefunden haben. "Sie ist jeden Tag da, beschäftigt mich auch im Alltag", sagt die Krankenschwester. Das sei beim Christentum nicht so gewesen. Auch sie bezeichnet sich wie Minerva als Hexe.
Beide praktizieren nicht den offiziellen, strengen Wicca-Kult, sondern üben ihre Religion quasi frei fliegend aus. Und so lautet dann auch die offizielle Bezeichnung für diesen Zweig des neuen Heidentums "Freifliegende Hexen". Darüber hinaus zählen zu der boomenden Bewegung eine Menge andere Spielarten. So gibt es neben den Hexen heutzutage auch wieder Schamanen und Druiden. Ob letztere es allerdings geschafft haben, den - Zaubertrank ihres berühmtesten Vertreters Miraculix nach zu brauen, das wissen nur die Götter.
Wiebke Karla: Minerva betreibt den Hexenladen "Trudimonia" in Dortmund-Berghofen. Schwerpunkt des Ladens sind die Kelten und ihr Wissen um die Kräfte und Heilmethoden der Natur.
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Dortmunder Ruhrnachrichten 09.07.04
Text:
Die Hexe aus Berghofen
Minerva frönt keltischem Kult
Mittsommer im Schwerter Wald: Eine kleine Gruppe weicht irgendwo im grauen Licht ab vom Weg, errichtet auf einer uralten Grabstelle einen Altar. An der Spitze des Dutzend Männer und Frauen: eine Hexe. Von Satanskult oder Teufelswerk aber keine Spur. Und dennoch sieht die 32-Jährige Berghoferin mit ihren knallroten Haaren und wallenden schwarzen Gewändern nicht nur aus wie eine moderne Hexe. Sieist auch eine.Patricia Winter, so heißt Minerva für die Menschen diesseits des Keltentums, feiert die Sommersonnenwende mit fünf anderen, naturreligiösen Menschen auf ihrem liebsten Platz im Schwerter Wald, einem Hügelgrab aus der Bronzezeit. Darauf hat jemand einen Kreis aus Steinen gelegt. „Ich war es nicht", sagt die Hexe, „als ich vor Jahren diesen Platz entdeckt habe, lagen die Steine schon da."
Elfen und Kobolde
Die Mutter von drei Kindern lässt sich mit den anderen innerhalb des Steinkreises nieder, breitet eine rote Decke aus, schmückt den Altar. Dann zieht die Hexe einen Bannkreis, ruft Elfen, Feen, Kobolde und andere Geister an, damit sie das Ritual der Sommersonnenwende beschützen sollen. Minerva, deren Name für die keltische Göttin des Handwerks und der Künste steht, glaubt mit einer ganzen Menge anderer Menschen an die große Göttin. Doch sich offiziell zum „Hexenglauben" zu bekennen, das tun nur die wenigsten. Zu groß ist die Angst, in der Gesellschaft auf Vorbehalte zu stoßen. So will auch an diesem Tag außer Minerva niemand erkannt werden.
Zauberstab
Nachdem der Bannkreis gezogen ist, verbrennt Minerva eine Kräutermischung, stilvoll in einem Kupferkessel, rührt mit einem runenbeschrifteten Zauberstab darin herum. „Gebt Eure Sorgen hier hinein", fordert sie auf.Im Hexenkreis selbst wird bei den Ritualen oft getrommelt oder musiziert und meditiert, aber auch gegessen und gelacht. An diesem Abend gibt es Gemüsefrikadellen, Mohnkuchen, Muffins, heißen Tee, und sogar eine Flasche Wein packt jemand aus. Instrumente allerdings fehlen diesmal bei der Mittsommerfeier - die Musiker haben abgesagt.
¦ Wiebke Karla
Minerva betreibt den Hexenladen „Trudimonia" in Berghofen, Kneebuschstraße 11, Tel. 9 93 22 23.
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Dortmunder Rundschau 03.08.2004
Text:
Berghofen.
Eine rothaarige Dame reagiert auf unsere Hügelgrab -Geschichte vom Wochenende. Sie, die Hexe Minerva sei es gewesen, die das 3500 Jahre alte Grab im Wald so festliche geschmückt habe - für eine heidnische Hochzeit.
Minerva, vor Ort gut bekannte Besitzerin eines Hexenlädchens, hat eine ganz eigene Sicht der Welt und ihrer Phänomene. Sie nennt ihren Glauben "naturreligiös", ehre nach keltischem Vorbild, die Natur und das Leben. Am Hügelgrab aus der späten Broncezeit feiert Minerva mit einer Schar Gleichgesinnter so genannte Jahreskreisfeste , u.a Walpurgisnacht , an den Tagen der Sommersonnenwende und an Halloween. "Mit meiner Familie gehe ich auch gern zum Meditieren dorthin ." Seit gut zehn Jahren spürt sie "eine persönliche Verbundenheit mit diesem Ort. Ich pflege ihn, mache nichts kaputt, tue nichts schlimmes." So ein Hügelgrab , meint die Hexe zu wissen, sei immer schon ein Platz zum Feiern und zum Toten Gedenken gewesen. Die frischen Blumen und fremden Symbole, die der Archäologe Dr. Eggenstein jüngst auf dem Hügelgrab fand, sind die Reste einer heidnischen Hochzeits-Zeremonie. Die Runen am Baum sieht Minerva als Schutzsymbole, das Pentagramm keineswegs als Zeichen des Teufels, sondern als "uraltes Druidisches Symbol, um die Mutter Erde zu ehren".
Von einem weitgehend unbekannten Ort könne spätestens seit dem Schnadegang des Berghofer Heimatvereins im März keine Rede mehr sein. Diesen Bekanntheitsgrad bestätigt auch auf Nachfrage Dr. Henriette Brink - Klocke von der städtischen Dankmalbehörde. Die Expertin bestätigt, dass es sich zwar tatsächlich um das einzige bekannte Hügelgrab aus dieser zeit handele, es aber gleichwohl an dieser Stelle und anderswo mehrere Hügel gegeben haben müsse.
"Gräber aus dieser Zeit gab und gibt es in Dortmund viele, von diesen sehen wir oberirdisch aber nichts mehr. Niemand wurde damals isoliert beerdigt. Es handelt sich sozusagen um Friedhöfe". Die Friedhofsruhe werde durch das Schmücken und die Jahreskreisfeste nicht gestört. Meint Minerva. Schlimmer sei der Weiterbau der B236n. Begrenzungspfosten in gut 30 Metern Entfernung wecken in ihr den Alptraum von einer Art Autobahn - Hügelgrab. Da sucht auch der weisete Druide schnell das Weite.
Aber gnz so schlimm soll es wohl nicht werden.
Brink-Klocke:"Diese Pfosten sind lediglich Grenz -Markierungen für Baufahrzeuge. Hügel und Wald sind nicht in Gefahr."
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Schwerter Ruhr Nachrichten am 09.11.2004
Text:
Eine Geliebte für Schwerte
Eine Frau wird in der Zukunft zur wichtigsten Person für Schwerte, bestimmt zumindest teilweise die Geschicke der Ruhrstadt. Eine neue Bürgermeisterin oder ein Star " das sagen jedenfalls die Karten voraus.Die Zukunft " sie fasziniert die Menschheit seit Menschengedenken. Aber mal ehrlich: Will man wirklich immer genau wissen, was einen erwartet" Nein. Deshalb hat schon das Orakel von Delphi in Rätseln gesprochen.
Das Orakel von Delphi ist Geschichte, in der Moderne werden Runen oder Karten befragt. Heute wie damals glauben viele Menschen an die Prophezeiungen, die sich für die Betreffenden erstaunlich oft bewahrheiten. Woran das liegt" Man weiß es nicht. Aber eines ist sicher: Heute wie damals müssen Voraussagen gedeutet, interpretiert werden. Und natürlich ist es abhängig von der Interpretation, ob und wie sich letztlich etwas bewahrheitet. Man sieht nur das, was man sehen will, weiß das Sprichwort.
Geheimnisvolle Zeichen
Was wollen wir sehen, wenn wir an die Zukunft Schwertes denken" Eine blühende Stadt, mit glücklichen Menschen natürlich. Was aber sieht Minerva, die sich Hexe nennt, in ihren Karten" Eine Frau, die sich den alten Naturreligionen verschrieben hat und ihre Verbundenheit mit den alten, weisen Frauen unter anderem mit dem Wort Hexe zum Ausdruck bringt. "Schade, dass ich die Schwerter Verhältnisse gar nicht kenne", lacht die 32-Jährige, die in Berghofen den Hexenladen Trudimonia unterhält. Im Hintergrund dampft ein Kerzenlicht in einem Wasserbassin vor einer roten Wand mit geheimnisvoll Zeichen. Es ist gemütlich, der Laden hell.
Minerva legt Zigeunerkarten, Karten, die auch in der Legeweise dem bekannten Tarot sehr ähnlich sind. Legt die Karten für Geschäftsleute, für Kranke, für Leute aller Art und jeden Alters, die mit Fragen zu ihr kommen. Und jetzt für uns. Neben der allgemeinen Frage nach der Zukunft der Ruhrstadt interessiert uns das drängendste Problem aller Kommunen " die Finanzen.
Die Karten verraten Minerva, dass die momentan nicht zum Besten stehen. Irgendwie nicht überraschend. "Der Bürgermeister schiebt das auf irgendein Projekt oder eine bestimmte Person", meint sie. Was aber so nicht stimme. Überhaupt sei der Bürgermeister eine sehr geradlinige Person, die unbeirrt ihren Weg verfolge und sich nicht rechts oder links davon abbringen lasse. Dafür, dass die Berghofenerin den Namen Heinrich Böckelühr noch nie gehört hat, erstaunlich.
Überregionales Projekt
Minerva rät, über den Tellerrand zu schauen und mehr auf die Bedürfnisse der Schwerter einzugehen. Daraus könne eine Idee entstehen, die die Stadtkasse aufbessert. "Eine Idee oder Ausschreibung, wo die Schwerter mitmachen könnten. Vielleicht gibt es ein überregionales Projekt", sagt die Hexe.Sie ist optimistisch ob einer Kind-Karte, die nicht nur für Kinder sondern auch für neue Projekte steht. "Ab Mitte nächsten Jahres werden neue Ideen, Planungen entstehen und neue Gelder fließen", ist sie überzeugt. Nicht jedes dieser Projekte allerdings wäre für die Bürger von Vorteil. Für die weitere Zukunft sieht Minerva eine Frau voraus. Sei es eine Künstlerin, die Ausstellungen oder neue Ideen in die Ruhrstadt bringt, eine Politikerin oder gar eine Abgeordnete. Was das genau für eine Frau ist, das sieht sie nicht. Nur dass sie mehrmals die "Geliebte" in ihren Karten legt, die als Frau eine bedeutende Rolle in der Zukunft Schwertes spielen wird.
Wem diese Weissagung nicht passt, der sei getröstet: "Nichts ist unabänderlich", sagt die Hexe selbst. Was bedeutet, nichts muss so kommen, wie es prophezeit wurde, weil man selbst Einfluss darauf nehmen kann. So spricht die Zunft seit Alters her in Rätseln und gibt Denkanstöße. "Nicht die Karten sehen die Zukunft voraus, sondern die Menschen sehen sie darin", erklärt Minerva. Und um bei den Sprichwörtern zu bleiben: Irren ist menschlich.
Wiebke Karla
www.trudimonia.de
Dienstag, 09. November 2004 | Quelle: Ruhr Nachrichten (Schwerte)
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Stadt Anzeiger Dortmund Mittwoch, 01.12.2004
Text:
Berghofen.
Es riecht nach Räucherstäbchen, Tee und Kräutermischungen. Aus einer beleuchteten roten Schale wabert Rauch auf die Erde. Kerzen erleuchten den Raum. Das Reich von Minerva - der Hexe aus Berghofen.
Hexe? Na ja, so, wie man sich landläufig eine Hexe vorstellt, sieht Minerva nicht aus: Keine Warze, keine Hakennase, kein Besen, auf dem sie durch Berghofen reitet. Schwarz dominiert ihre Kleidung: ein dunkles Tuch, schwarze Haare und auch der Rest der wallenden Gewänder ist in dunklen Farben gehalten. An ihrem Rock sind kleine Glöckchen, die klingeln, wenn sie geht. So also sieht die Arbeitskleidung einer modernen Hexe aus. Auf dem Spielplatz könnte man sie genau so gut in Jeans und T-Shirt antreffen, sagt die verheiratete Mutter von drei Kindern.
Minerva sieht sich selbst als Hexe. Nach ihrer Definition ist eine Hexe schlicht ein Teil der Natur. „Magie ist die Arbeit mit den Kräften der Natur", erklärt sie ihre Zaubereien. Die Naturreligion, an die sie glaubt, kennt weder Gott noch Teufel. Minerva glaubt an eine lebensbejahende Religion. Deshalb schon verbietet es sich aus ihrer Sicht schwarze Magie auszuüben. Sie ist also ganz und gar keine böse Hexe, im Gegenteil. Sie versucht Frauen in Lebenskrisen oder bei beruflichen Problemen beizustehen. Sie redet mit ihnen und führt Zauber oder Rituale durch, um den Betroffenen zu helfen.
Zubehör für magische Rituale oder Zaubereien gibt es in ihrem kleinen Laden „Trudimonia" an der Kneebuschstraße 11. Von außen sieht das alte Häuschen schon wie ein verwunschenes Hexenhaus aus. Doch düster ist es ganz und gar nicht. An einem Feenbaum in dem kleinen Vorgarten sind bunte Schleifchen für die Wünsche von Kindern befestigt. Die Fenster sind bunt dekoriert und laden zum Stöbern ein.
In den zwei kleinen Geschäftsräumen finden sich Bücher zu Hexen, magischen Ritualen und Hexenausrüstungen wie magische Kerzen, Räucherstäbchen, Zauberstäbe und Kristallkugeln an.
Ein großer Teil der Nachbarschaft habe für das naturreligiöse Treiben im Laden leider kein Verständnis, weiß Minerva. „Es gibt immer wieder Ärger mit intoleranten Nachbarn", so ihre Erfahrung. „Es gibt wirklich Leute, die einem die Bibel unter die Nase halten."Das Schloss des Ladens war schon einmal mit Sekundenkleber verklebt und die 20 kleinen Hinweisschilder, die die Kun¬den zu ihrem Lädchen führen sollen, werden ständig abgerissen. „Einige Leute leben wohl noch im Mittelalter", vermutet Minerva.
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Ruhrnachrichten 26.01.2005 Treffpunkt Dortmunder Süden
Text:
Die Berghofer Hexe Minerva hat für die RN Leser im Dortmunder Süden in die Zukunft geschaut und Chancen und Probleme bei den drei großen Bauprojekten Phönix See, b236n und der Emscherrenaturierung in Aplerbeck entdeckt. Gute Zukunft an der Emscher
Im Süden
# Bleigießen ist etwas für lustige Partys. Wer wirklich wissen will, was das Jahr 2005 bringt, sollte sich an rofis wenden. Die Berghofer Hexe Minerva hat für die RN Leser mit Karten in die Zukunft geschaut.Dabei hat sich die Hexe auf die drei großen Bauprojekte im Dortmunder Süden konzentriert.
Minerva prophezeit für den Phönix See:
Anfang des neuen Jahres läuft alles gut. Aber im Frühjahr kommen die Arbeiten ins Stocken. Etwas wird gestrichen, ob es vielleicht Gelder sind, kann Sie nicht sagen. Im Sommer ist das Problem aber gelöst. Im Spätsommer, etwa Juli, August kommt eine Idee oder neuerung zum tragen, die etwas mit dem See zu tun hat. Diese bringt eine veränderung hervor. Ein Politiker scheint dabei eine gewichtige Rolle zu spielen. Aber am ende des Jahres zeigt sich, das es nicht so gut war, was da beschlossen wurde. Ab dem Spätsommer sieht alles wieder gut aus - was aber eine täuschung ist, die sich aber auch erst wieder später heraustellt. Im Oktober kommt das Projekt wieder schneller voran, weil etwas beschlossen wurde, oder weil die Arbeiten schnell gehen. Auf längere Sicht wird der See ein Bereicherung für Hörde sein.
Für das Bauprojekt B236n:
zeigen meine Karten ab Sommer 2005 ein ewiges Hin und Her. Etwas Rechtliches tritt hervor, ob es ein Rechtsanwalt mit der Stadt Schwerte ist oder etwas anderes, kann ich nicht erkennen. Es muss etwas gezahlt oder im übertragenen Sinne draufgezahlt werden. Außerdem kommen Hindernisse auf die Bauarbeiten zu. Das projekt steht aber unter keinem guten Stern. Letztendlich ist es nur eine verlagerung des Problems und die Berghofer werden auch damit nicht glücklich werden.
Bei der Renaturierung der Emscher:
in Aplerbeck tritt im Februar oder März ein deutlicher Verlust ein. Ein Vorhaben wird geändert oder was anderes steht im Wege. Im Frühling tritt dies noch deutlicher hervor, es könnte sich um eine Person handeln, die der Planung im wege steht. Es kann sein, das die Arbeiten deshalb verzögert werden. Ganz offensichtlich führt dies, nach einer kurzen beschwichtigung im Juni - möglicherweise mit geldlicher unterstützung - im Laufe des Sommers zu einem größeren Problem, das erst durch behördliche Maßnahmen ( Justiz? ) im Spätsommer bereinigt wird. Nachdem im Frühsommer etwas Geld geflossen ist, kann nun ab September weiter an dem Projekt gearbeitet werden. Ab Oktober gibt es nochmals eine Veränderung, aber zum Guten hin, mit geldlicher Unterstützung sieht es am Ende des Jahres mit dem Emscher Projekt wirklicht sehr gut aus.
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WAZ Dortmund 30.04.2005
Text:
Magische Mythen und grausame Geschichten zur Walpurgisnacht<
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Hexe Minerva ruft die Kräfte der Natur an
Beltane ist Fest der Fruchtbarkeit von Katrin Mok
Zum Tanz auf dem Blocksberg reitet Hexe Minerva in der heutigen Walpurgisnacht nicht. Für die Frau aus Berghofen heißt das Hexenfest Beltane. Sie feiert es am Hügelgrab im Schwerter Wald mit Freunden und den Naturgöttern. Mit Blumen und Kerzen schmückt Minerva ihren Altar. Bringt der Göttin und dem gehörnten Waldgott Opfer dar: Obst und Nüsse. Zieht ein Energiekreis und ruft aus allen Himmelsrichtungen Elfen, Feen, Kobolde und Geister herbei, damit sie das Fest beschützen. Dann wählt sie einen Maibaum aus, legt die Hände an seinen Stamm, lädt ihn ein – und in einem Bändertanz wird der hoch gewachsene Gast geschmückt.
„Wir feiern den Sommeranfang, das Fest der Fruchtbarkeit“, erklärt Minerva, die sich Hexe nennt. Wenn man sie betrachtet in ihren Wallenden Gewändern, an denen bei jedem Schritt kleine Glöckchen klingeln, und mit ihren rötlichen Haaren, ist man versucht ihr zu glauben . Eine „praktizierende Hexe“ zu sein, bedeutet für die vierunddreißigjährige, mit der Natur in Einklang zu leben. „ Magie ist die arbeit mit den Kräften der Natur“, erklärt sie. In Minervas Neuheidnischen Glauben, den sie als „Göttinnen Religion“ bezeichnet, ist Mutter Erde „beseelt“ und durchströmt von Energien. Ihre Aufgabe sieht die Hexe von heute darin, Frauen bei den verschiedensten spirituellen Problemen zu beraten: Liebe, Familie, Beruf. Mit einem Ritual versucht Minerva, Licht ins Dunkel der Entscheidungen zu bringen. Sie legt Zigeuner und Krafttierkarten, zieht Ogham Stäbchen und deutet, immer mit Hilfe der Elementar Kräfte. Wasser, Luft, Erde und Feuer. Was eine Ratsuchende aus dem Rad der Hexe macht, bleibt ihr überlassen. „Jeder hat sein Leben in der Hand“ , sagt sie. Und:“ Wenn ich die Götter um eine Arbeitstelle bitte, ohne in die Stellenanzeigen zu gucken, hilf das natürlich nicht.“ Vom Wahrsagen hält Minerva wenig:“ Die Zukunft ist immer veränderbar“, glaubt sie. Sie gebe nur Entscheidungshilfen. Nicht nur bei Problemen bietet die Hexe ihre Dienste an.
Sie veranstaltet auch Feiern zur geburt eines Kindes, Heidnische Hochzeitsfeste genannt „handfasting“ und Reinigungsrituale für Wohnungen. All das lässt sie sich natürlich bezahlen, nicht – wie Hexen in früheren Zeiten mit Lebensmitteln,- sondern in barer Münze. „ich will mich aber nicht bereichern, nur davon leben können, „ sagt sie. Seit zwei Jahren betreibt sie den Hexenladen „Trudimonia“, ein kleines, verwunschen wirkendes Häuschen an der Kneebuschstr.11. Im Inneren richt es intensiv nach Räucherstäbchen, Rauch wabert durch die Luft. Das Angebot reicht von Runen, Schmuck und Räucherwaren, Kräutern und Kerzen bis hin zu Opferschalen, Kristallkugeln, Zauberstäben und Hexenbüchern. „Trudimonia“ – abgeleitet von den Keltischen Druden – sei einer der ersten namen für Dortmund gewesen, erklärt Minerva. Denn keltische Priesterinnen hätten die Stadt einst geründet. Vor Christliche Geschichte und Bräuche spielen eine große Rolle in Minervas Leben.
Schon als Kind hat sie sich dafür interessiert. Als sie im Christlichen Glauben keine Antworten mehr auf ihre Fragen fand, entwickelte die gelernte Tierarzthelferin vor etwa 20 Jahren ihre Esoterischen Überzeugungen. Viele Nachbarn haben für das magische Treiben kein Verständnis, weis Minerva. Mal war das Türschloss des Ladens mit Sekundenkleber verklebt, immer wieder werden die Hinweisschilder umgebogen. Und :“ Es gibt wirklich Leute, die einem die Bibel unter die nase halten“, erzält sie. Deshalb will Minerva ihren Weltlichen Namen nicht in der Zeitung sehen. Doch die Hexe lässt sich davon nicht schrecken. „ Wir leben in unserem Glauben offen“ sagt sie – sie, ihr Mann und ihre drei Kinder. Zu Beltane bittet Minerva die Elementar Wesen nun um Fruchtbarkeit – nicht nur um Körperliche, sondern auch um Geistige. Damit es z.B mit ihrem laden gut läuft. Denn auch wenn es an ihr selbst ist, die Zukunft zu gestalten, kann es ja nicht schaden, wenn ihr die Götter dafür Energie schicken.
Hexe Minerva glaubt an die „Göttinnen Religion“ für sie ist die Erde beseelt und durchströmt von Energien. In ihrem Hexenladen „Trudimonia“ in Berghofen verkauft Minerva Räucherwaren, Kräuter und Kerzen, die helfen sollen spirituelle Rituale durchzuführen. Die Erde symbolisiert das Pentagramm auf dem Kelch, den Minerva zum Beispiel für Opfer benutzt.
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Schwerter Ruhrnachrichten 06.12.2005
Text:
Markt mit Schmied und Hexe
ERGSTE. Fackeln säumten den Fußweg zu den Hütten des Spieldorfes Argeste. In der beginnenden Dämmerung spielten Kinder am Lagerfeuer und der rhythmische Klang des Hammers aúf dem Eisen klang aus der Schmiedehütte herüber. Doch dass mittelalterliche Ambiente wurde jäh gestört durch das eher unmelodische Kreischen einer Kettenssäge. Verantwortlich hiefür war Kettensägenschnitzer Peter Dembon. Aus einem Baumstamm entstehen bei ihm alle möglichen Figuren."
Ich mache das mittlerweile seit zehn Jahren und mit der Zeit sieht es immer besser aus" , erzählt er. Dieser und noch viele weitere Eindrücke boten sich am Sonntagnachmittag den Besuchern des Nikolausmarktes im mittelalterlichen Dorf im Elsebad. In den Hütten stellten die Schwerter Kunsthandwerker ihr Können unter Beweis, andere boten kulinarische Köstlichkeiten der etwas anderen Art an. Bei Regine Loftuss vom Ruhrtalmuseum gab es Zitronenbutter und Mispelmarmelade zu kaufen.
Magische Amulette , spirituelles Kunsthandwerk aber auch Geschenkartikel wusste Minerva aus ihrem Hexenladen Trudimonia anzubieten. "Minerva ist mein spiritueller Name" verrät sie, den irdischen gab sie allerdings nicht preis. Wer sich vom Außergewöhnlichen losreißen konnte, wendete sich wieder dem Bekannten zu. Beim Blick in die Drechslerhütte bewunderten besonders Kinder, wie aus einem einfachen Stück Holz unter geschickten Händen innerhalb von ein paar Minuten eine Glocke entstand. Beim Schmied sprühten die Funken, während dieser in gemeinsamer Arbeit mit seinen jungen Zuschauern einen Dolch aus Eisen herstellte.
Die stimmungsvolle Atmosphäre sorgte für einen Hauch von Mittelalter, auch wenn das sbedeutete, dass man auf gefließte Böden verzichten und mit fest getretener Erde vorlieb nehmen musste.
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Schwerter Ruhrnachrichten 31.12.2005
Text:
Es gilt der Prophet in der eigenen Stadt
Schwerte - Politik hat mit Hexerei wenig gemein. Dennoch guckten die RN vor einem Jahr der Hexe Minerva in die Karten und ließen sie die Zukunft Schwertes vorhersagen. Was ist davon eingetroffen" Was bringt das neue Jahr" Bürgermeister Heinrich Böckelühr blickt höchstselbst in die Kugel.
Reden wir von den Frauen. Eine Frau, so hatte es Minerva prophezeit, werde in Zukunft zur wichtigsten Person für die Ruhrstadt. Bestimme zumindest teilweise die Geschicke der Stadt. "Eine Bürgermeisterkandidatin, daran will ich natürlich gar nicht denken", lacht Böckelühr. Dennoch fällt ihm eine Frau sofort ein: "Rosemarie Trockel." Die gebürtige Schwerterin feiere internationale Erfolge, ist aber ihrer Heimatstadt noch immer tief verbunden. "Sie hat zuletzt viel Geld für den Flügel der Konzertgesellschaft beigetragen", so der Stadtchef. Er glaubt, dass Rosemarie Trockel in der Zukunft durchaus noch eine größere Rolle für Schwerte spielen könnte.Die Finanzen stehen schlecht. Um das zu wissen, braucht es weder Karten noch Kugel.
Doch wenn Minerva behauptete, der Bürgermeister schiebe das alles auf ein Projekt, so irrt sie zumindest nicht ganz: "Vielleicht ist es Zufall, aber das erste Jahr, in dem die Stadt Haushaltssicherung betreiben musste, mit einem Defizit von 18 Millionen Mark, war das Jahr 1993, in dem das Freizeit-Allwetterbad gebaut wurde", schmunzelt Böckelühr. Die Bausumme damals: 18 Millionen Mark. Auch bei dem für 2005 geweissagten Projekt mit überregionaler Bedeutung ist er nicht verlegen: "Das Plateau der Rohrmeisterei wird sicher eine große Ausstrahlung haben", glaubt er.Aber was ist mit 2006" Während Hexen und Orakel gern in Rätseln sprechen, hält es der Politiker beim Blick in die eigene Kugel gern konkreter: "Brasilien wird Weltmeister", da ist sich Böckelühr schon mal sicher.Allerdings prophezeit er im Gegensatz zu anderen, dass die WM nicht die erhoffte große Auswirkung für die Region haben wird.
"Die Touristen kommen nur von Spiel zu Spiel", glaubt er. Dafür aber werde sich aus dem Hansetag noch mehr bürgerschaftliches Engagement in der Stadt entwickeln, mit nachhaltiger Bedeutung. Schade: "Die Finanzen bleiben schlecht. Das liegt an der kommenden Erhöhung der Kreisumlage."Eine heftige politische Diskussion bringen der Ausbau der B236n und des Bahnhofsvorplatzes mit sich. Aber zu guter letzt, so sagt die Prophezeiung, werden endlich die Kompetenzstreitigkeiten zwischen Rat und Bürgermeister geklärt. "So wird es denn ein schönes Jahr 2006", lacht Böckelühr.
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Freizeit Woche
Text:
Eine ganz normale Frau:
Minerva ist verheiratet, hat drei Kinder ist gelernte Tierarzthelferin und hat ein Geschäft in Dortmund. Oder ist noch was? Die rothaarige Frau mit den gestickten Pentagrammen an den Wildlederstiefeln ist eine Berufs Hexe!
Minerva verkauft selbst gemachte Pülverchen gegen alle Untiefen des Lebens, legt magische Karten und trägt wallende Gewänder. Geht sie zu den Elternsprechtagen in die Schule ihrer Kinder oder einkaufen, zieht sie sich nicht um.“ Das bin ich und ich muss mich nicht verstecken“, Sie glaubt an die Natur, das alles , von der Pflanze bis zum Tier beseelt ist. „Selbst Steine haben ein Bewusstsein“, behauptet Minerva. Ihr Glaube ist als und stammt aus der Zeit der Kelten. Als Dortmund noch Throtmanni hieß.
Ein altes graues Haus mit Spitzdach beherbergt Minervas Hexen Laden. Hier verkauft sie alles, was Menschen glücklicher machen kann. Aus ganz Deutschland kommen sie, um sich beraten und trösten zu lassen, und um Kräuter, Tees und Amulette einzukaufen. In ihrem Laden finden Seminare, Lesungen, Workshops und Vorträge statt. Minerva arbeitet auch in der freien Natur, geht in die Wälder der Umgebung. Hier meditiert sich mit Gleichgesinnten, feiert Jahreskreisfeste und verheiratet als Priesterin im alten Glauben. „Ich leben an der Grenze zwischen der materiellen und der geistigen Welt.
“ Ganz im Sinne des althochdeutschen Wortes für Hexe „Hagazussa“. „hag“ bedeutet „Hecke“. Früher war die Vorstellung verbreitet, dass eine Hecke oder ein Zaun unsere Welt von der Anderswelt der Naturwesen trennt. Eine Hexe war eine Zaunreiterin zwischen den Welten mit dem Zugang zum Naturwissen. Naturreligion haftet ein gesellschaftliches Stigma an, das merkt Minerva oft. Ihr Laden liegt in einem kleinen Dortmunder Stadtteil. „ Es passt vielen nicht, was ich tue.
Am Telefon werde ich, natürlich anonym, beschimpft. Und fast jeden Tag finde ich irgendwelche Schmierereien an meinem Laden“. Dafür hat sie jetzt einen Schutzzauber hergestellt. Ein mit einem großen Auge bemalten Stein und verschiedene Pflanzen sollen für Ruhe sorgen. Seit ihrer Kindheit beschäftigt sich Minerva mit dem Thema „ In den üblichen Religionen fand ich keine Antwort auf meine existenziellen Fragen. Die Natur gab mir Antowrten. Im gegensatz zu anderen Religionen, die den Frauen aufgrund ihres Geschlechtes die Oriesterschaft absprechen, war bei unseren Vorfahren der Zugang zur Priesterschaft kein männliches Monopol.“
In ihrem Laden wird sie immer wieder um Rat bei alltäglichen Problemen gebeten: Sowohl in der Liebe, als auch bei kaputten Wasserrohren! „Wassergeister sind hartnäckig,“ weiß Minerva und bietet auch in solchen Fällen Hilfe an. „Negative Energien entstehen durch ungünstige Bauweisen, Wasseradern oder Vorbesitzer. Ich arbeite mit dem uralten Wissen unserer Vorfahren und benutze zusätzlich meine Hell- Fühligkeit als Hexe.“
Einer Frau, die ständig geplatzte Wasserrohre hatte, konnte Minerva durch eine spirituelle Wohnungsreinigung helfen. Zusätzlich riet sie, viel geerdete Farben und Windspiele zu verwenden und auf Wassersymbole wie Muscheln zu verzichten.
Minerva führt auch Kräuterwanderungen durch. Dann spricht sie Bäume und Sträucher an, erzählt von Hexenkräutern, ihrer Magie und Anwedung. „Wir müssen nicht Heilkräuter in China suchen, unsere heimische Natur verfügt über genügend Heilpflanzen. Es ist nur so, dass sie kaum noch jemand kennt.“ Wie gut, dass es noch kundige Hexen gibt….
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Laura vom 21.02.2007
Text:
Minerva, 36, Mutter von drei Kindern "als Hexe will ich anderen helfen"
Viele Frauen wollen von ihr den Mann zurück gezaubert haben, geht das?
Und was tun Hexen sonst so ?
Laura Autorin Gitta Schröder traf Minerva in Dortmund.
Ein Duft aus Räucherstäbchen und Kräutern weht mir an der Tür des alten Häuschens in Dortmund Berghofen entgegen. Auf dem Dach eine reitende Blechhexe. Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, als beobachten mich die Nachbarn argwöhnisch durch die Vorhänge. Etwas unsicher trete ich den den Hexenladen. Eine Frau mit Feuerrotem Haar und in schwarzen wallenden Kleidern kommt auf mich zu. Die Hexe! Schnell rufe ich mir ins Gedächtnis, was ich über sie im Internet gefunden habe, es klingt so beruhigend normal: 36 Jahre ist sie, verheiratet, drei Kinder.
Sie streckt mir die Hand entgegen, Ringe glitzern, ihre Augen sehen mich durchdringend an. "Minerva," stellt sie sich vor. "Einen Tee?". Ich nicke, Minerva verschwindet in einem Hinterraum. SO gewinne ich Zeit zum Umsehen. Die Regale sind gefüllt mit magischen DIngen: Haifischzhne für Kraft und Energie, Zauberkerzen für Ausgeglichenheit, Glücksöle. Hexenpulver für Wohlstand, das man direkt ins Portmonnaie schütten soll. "Das verlangen die Kunden sehr oft, wenn sie mir mailen oder in den Laden kommen. Das uns andere Zauber für Geldsegen," sagt Minerva, die hinter mich getreten ist.
Mich faziniert aber eher die Kräutermagie. Auch Minerva scheint es so zu gehen:" Ich habe mir durch Bücher viel selbst beigebracht und von anderen Hexen und Schamanen dazugelernt: Angelikawurzel vertreibt Geister. Baldrian hilft gegen Negative Energien. Misteln steigern die MAgischen Kräfte und können Bannsprüche aufheben. Und das hier ist Damania, ein gelbblühendes Liebeskraut. Als Tee sehr erotisierend..."
Liebesmagie! INteressant. Als meine Freundin hörte, das ich eine Hexe besuche, bat sie mich, nachzufragen: Ob sie ihren Exmann zurück zaubern könne? Minerva schüttelte den Kopf. "Das möchten viele Kundinnen, die zu mir in den Laden kommen. Von Rückführungszaubern halte ich aber nichst. Ich zwinge niemandem meinen Willen auf. Das wäre Schwarze Magie." Was rät sie den Frauen statdessen? "Ich frage sie, ob sie sich nicht zu schade dafür sind, einem Mann hinterherzulaufen. Manche Menschen müssen wirklich lernen, das man mit Magie nicht alles erreichen kann." Da spricht die Bodenständige aus Minerva - ein Name übrigens, den sie der Göttin des Handwerkes entlehnt hat. Und als Handwerk betreibt sie ihr Geschäft auch größtenteils, wärend ihr Mann sich um die Kinder kümmert. Er steht hinter ihrer Arbeit und für die Kinder ist es normal, das ihre MUtter sich irgentwann entschlossen hat, Hexe zu werden. " Vieleicht auch, weil wir ihnen nichts aufzwingen. Wir feiern zum Beispiel Weihnachten. Uns ist nur wichtig, das die Kinder Respeckt vor den Menschen und vor der Natur haben. "
Ein Telefonklingeln unterbricht unser Gespräch. Minerva unterhällt sich leise und legt auf. " Das war eine Kundin, deren Bauernhof ich von schlechter Energie gereinigt habe, " erzählt sie. " Die Frau hatte sich dort unwohl gefühlt und wusste nicht warum." Also recherchierte Minerva über Satelitenfotos im Internet. Ganz modern. Doch technik ist nicht alles: Minerva musste erspühren, was auf dem Hof los war. " ALs ich in den Keller ging schnürte es mir die Kehle zu. Dieser Ort wirkte auf mich bedrohlich." Später bestätigte der Großvater der Klinentin, das sich dort im zweiten Weltkrieg jemand in Todesangst versteckt hielt. Auch der zweite Ort mit negativer ENergie, den Minerva fand, hatte eine düstere Geschichte: Vor Jahren soll es dort einen Mord gegeben habe." ICh hatte viel zu tun, " so die Hexe. SIe rief die Geister zu Hilfe, verbrannte Kräuter, flüsterte Zaubersprüche. Zaubersprüche? " Das sind einfache Sätze wie: " Alles schlechte raus aus diesem Haus. Alles Gute rein, so soll es sein.
Damit sie wirken muss man diese Sprüche immer wieder aufsagen. WIe Mantras." Auch Singel Frauen auf der Suche nach der Großen Liebe, hilft sie auf diese Weise: " Beim Liebeszauber müssen die Frauen erst ganz korekt ihren Wunsch aufschreiben und ihn wärend des Rituals immer wieder für sich wiederholen. Oft passiert dann schon ganz viel, weil sie überlegen, welchen Mann sie wirklich wollen. Magie findet zuerst im Kopf statt," sagt Minerva. " Meine Arbeit besteht dann aus Phchologie und Lebensmhilfe." Was für eine interessante Frau, denke ich abens zu Hause. Gerade wiel sie eigentlich ganz normal ist. Ich habe nun keine Scheu mehr, mein neues Liebeszauber Set auszuprobieren, murmelte Mantras, zündete meine Kerzen an. Da kommt mein Freund herein. Irritiert fragt er mich:"Hast Du mich gerade gerufen?".
G. Schröder
Zeitung Avanti am 10. Oktober 2007
Zeitung Avanti Mai 2007
Echo der Frau im Oktober 2007
Zeitung Alles für die Frau im Februar 2008

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Lüdenscheider RN vom 18. August 2009

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Lüdenscheider WR vom 18. August 2009

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Gute Laune 2008
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